Die ersten datierten Funde menschlicher Besiedelung im Kaisergebirge reichen 4000 bis 5000 Jahre zurück. Hierbei handelt es sich um Funde von Überresten steinzeitlicher Jäger in der Tischofer Höhle (bei Kufstein). Weitere Funde belegen in der Folge die Anwesenheit bronzezeitlicher Siedler in der Höhle.
Mit der Erwerbung der Burg Ebbs und allen dazugehörigen Gütern durch Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahre 1174 ist historisch einwandfrei belegt, dass daher auch der Name für den Gebirgszug kam. Mit Wilder" bezeichnete man früher ein unproduktives nicht anbaufähiges Gebiet. Die Orte an der Südseite übernahmen dann die Patenschaft des Wilden Kaisers, als der Gebirgszug in 3 Teile unterteilt wurde. Die höchsten Erhebungen sind der Ellmauer Halt 2.344m (Ellmauer Kaiser), die Ackerlspitze 2.331m (Goinger Kaiser) und der Treffauer 2.305m (Scheffauer Kaiser).